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Aus der
lebendigen Musikszene im Mainzer Umland hat sich 1999 eine Formation
zusammengefunden, um unkomplizierte Popsongs mit Folkeinflüssen zu
schaffen. April Moon sind eines dieser Phänomene, bei denen man sich
beim ersten Hören sofort fragen wird, woher man diese Band kennt. Hootie
& The Blowfish oder etwa die Counting Crows?
Dabei getrauen sich die acht Musiker einfach unbefangen eingängige
Melodien zu spielen, was auch genau der Grund dafür ist, warum die Musik
des kleinen Ober-Olmer Folk-Orchesters vertraut, aber doch nicht
nachgeahmt klingt. Oliver Lanka und Laura Werner verleihen den Songs,
die von der charismatischen Stimme des Sängers Uwe Juras geprägt werden,
mit Akkordeon und Violine deutliche Folk-Konturen.
So geht es auf ihrer 2004er Debüt-CD "Suddenly September" ein bisschen
sehnsüchtig melancholisch und mit anmutigem Schwung durch das
zauberhafte "Summer Rain".
Das gesamte Album dominieren Eigenkompositionen, die in Charme und
Einprägsamkeit den Liedern einer Suzanne Vega nicht nachstehen. Doch
trotz der intimen Song-Atmosphäre spielen April Moon keine
Nostalgie-Folklore, sondern überraschen mit hitverdächtigen
Arrangements, die durch schönen Satzgesang und dezente E-Gitarren-Soli
von Jens König überzeugen. Das Spektrum der Saiten-Arbeit erweitern die
tragenden Akkorde der Akustik-Gitarre von Daniel Franz. Keyboarder Mike
Brühl präzisiert die feinfühlige Rhythmusabteilung mit Schlagzeuger Uwe
Charissé und Bassist Sebastian Ritter.
Wer Musik von den Crash Test Dummies oder Fury In The Slaughterhouse
mag, sollte auch Gefallen an April Moon finden.
Infos und Hörproben gibt es auf
www.aprilmoon.de
Andreas Schermer
Link zum Original-Review
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